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	<title>Theater für Blinde und Sehende &#187; Transvisuelle Dramatik 2006</title>
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	<description>Aktuelle Infos zu Festivals, Inszenierungen, Workshops und freien Theatergruppen</description>
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		<title>Transvisuelle Dramatik 2006 – Theater für Blinde und Sehende</title>
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		<pubDate>Sat, 27 May 2006 19:00:06 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Transvisuelle Dramatik 2006]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Ausgangspunkt für die Konzeption des Festivals bildet ein kombinierter ästhetisch – sozialpolitischer Befund: Das Theater hat bislang kaum Wege ausprobiert, um Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen in das Publikum mit einzubeziehen.
Dabei läge der Versuch, die Dominanz des Sehens im Theater zu durchbrechen, durchaus im Horizont gegenwärtiger ästhetischer Überlegungen. Welche Raumkonzepte, welche andere Sinnlichkeit (akustisch, taktil, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Ausgangspunkt für die Konzeption des Festivals bildet ein kombinierter ästhetisch – sozialpolitischer Befund: Das Theater hat bislang kaum Wege ausprobiert, um Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen in das Publikum mit einzubeziehen.<br />
Dabei läge der Versuch, die Dominanz des Sehens im Theater zu durchbrechen, durchaus im Horizont gegenwärtiger ästhetischer Überlegungen. Welche Raumkonzepte, welche andere Sinnlichkeit (akustisch, taktil, olfaktorisch, ja sogar optisch, wenn wir von kräftigen Lichtsignalen ausgehen), schließlich welche Stimulation der eigentlichen Kraft im Theater, der Phantasie der Zuschauer, werden denkbar, wenn man vom Weg der Guckkastenbühne, des reinen Schautheaters abweicht? Wie verändert ein solcher Ansatz unsere Sicht des Theaters? Die Manipulation der Ausdrucksmöglichkeiten des Schauspielers, das zeigt sich prominent am Beispiel der Stücke von Samuel Beckett, kann Möglichkeiten des Erzählens eröffnen, die herkömmliches Theater an Intensität und visionärer Kraft häufig übertreffen.<br />
<span id="more-8"></span>Nicht zuletzt liegt im Versuch, einer Welt, die medial zunehmend von optischem Müll erdrückt wird, alternative Ausdrucksmöglichkeiten zu erschließen, auch ein utopisches Moment. In diesem Sinne trifft sich der Ansatz der Transvisuellen Dramatik mit Entwicklungen im Bereich des Tanzes, der Klangkunst und anderer im weitesten Sinne „ökologischer“ Ansätze des zeitgenössischen Kunstgeschehens.</p>
<p>Das hier vorgestellte 1. Festival nimmt sich gegenüber der hier skizzierten Programmatik eher bescheiden aus. Doch hoffen wir, dass von dem Festival Impulse zu einem Gespräch ausgehen werden, dessen Früchte zukünftigen, reiferen Festivals zugute kommen könnten.</p>
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		<title>Die heilige 3faltigkeit</title>
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		<pubDate>Thu, 18 May 2006 19:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inszenierungen]]></category>
		<category><![CDATA[Transvisuelle Dramatik 2006]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Festival „Transvisuelle Dramatik – Theater für Blinde und Sehende“
„DIE HEILIGE 3FALTIGKEIT“ &#8211; Inszenierung des theater@ja.com (Wien)
Das theater@ja.com (Wien)  zeigt   „Die Heilige 3faltigkeit“ (Originaltitel: „Eden“) des preisgekrönten irischen Autors Eugene O’Brien. Die berührende Story über Beziehungsalltag und den verzweifelten Rettungsversuch einer Ehe, deren Leidenschaft zu Routine und Schweigen geronnen ist, wird speziell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Festival „Transvisuelle Dramatik – Theater für Blinde und Sehende“</p>

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<br />
„DIE HEILIGE 3FALTIGKEIT“ &#8211; Inszenierung des theater@ja.com (Wien)</p>
<p>Das theater@ja.com (Wien)  zeigt   „Die Heilige 3faltigkeit“ (Originaltitel: „Eden“) des preisgekrönten irischen Autors <strong>Eugene O’Brien</strong>. Die berührende Story über Beziehungsalltag und den verzweifelten Rettungsversuch einer Ehe, deren Leidenschaft zu Routine und Schweigen geronnen ist, wird speziell unter dem Fokus inszeniert, die Wahrnehmungswelten blinder Menschen zu berücksichtigen.</p>
<p><span id="more-13"></span>Eugene O`Brien lässt in gekonnt verschachtelten Monologen die beiden Figuren ihre Geschichte erzählen. Gemeinsam erlebte Situationen werden aus verschiedenen Blickwinkeln beschrieben und geben so tiefe Einsicht in die Gefühlswelt der beiden. Kommunikationsunfähigkeit, Einsamkeit und Angst davor, über Gefühle und sexuelle Bedürfnisse zu sprechen, werden unverblümt und hautnah thematisiert. Das ACUDtheater fungiert dabei gleichzeitig als „Raumbühne“, wie es der Regisseur Elsayed Kandil ausdrückt, denn die meisten Szenen des Stückes spielen in den Kneipen der irischen Kleinstadt und so rückt den Zuschauern die intime Geschichte von BREDA und BILLY unmittelbar auf den Leib.</p>
<p><em> Mit freundlicher Unterstützung des Kulturforums der Österreichischen Botschaft Berlin  und der Botschaft von Irland.</em></p>
<p><b>Inszenierung und Ausstattung:</b> Elsayed Kandil / Künstlerische <b>Mitarbeit, Produktionsleitung, Spiel:</b> Eva Jankovsky/ Paul Pauser</p>
<p><strong>ACUD<em>theater</em></strong><br />
Do 18.5.  20:00 Uhr,  Sa 20.5.  20:00 Uhr,  Mo 22.5.  20:00 Uhr,<br />
Mi 24.5.  20:00 Uhr,  Fr 26.5.  20:00 Uhr, ACUD-Theater , Veteranenstr.21, 10119 Berlin</p>
<p>
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